Originaltitel: Manborg
Land: Kanada
Jahr: 2011
FSK: 18
Spaß: 2 von 5 Niveau: 1 von 5
Trash: 5 von 5 Gewalt: 3 von 5
Nachdem sich die Tore der Hölle geöffnet haben und die Menschheit den großen Krieg gegen die Monster der Unterwelt verloren hat, liegt die Welt in Trümmern. Die letzten Überlebenden werden gezwungen in der Arena bis zum Tod zu kämpfen. Doch ein verrückter Wissenschaftler hat einen Plan für die Rettung. Ob seine Pläne generell so zielführend sind, das sei einmal dahingestellt. Immerhin hat er mit seinem Computer aus Versehen schon die Tore zur Hölle geöffnet. Aber egal! Wenigstens ist er vielseitig begabt. Er belebt also einen der Gefallenen des letzten Krieges gegen die Hölle wieder und erweitert seinen Körper. Das Ergebnis: Manborg. Ein Kämpfer ausgestattet mit vielen Maschinenteilen, deren Waffenfunktionalitäten er eigentlich gar nicht zu bedienen in der Lage ist. Der beste Kandidat also, um sich dem bösen Graf Darculon entgegen zu stellen.
Der Film wurde wohl zum Großteil in der Garage des Regisseurs (oder seiner Eltern) gedreht und hatte angeblich nur ein Budget von etwa 1000 kanadischen Dollar. Das mit der Garage glaubt man sofort und auch die Budgetangaben scheinen nicht völlig aus der Luft gegriffen zu sein. Die Requisiten sind im Wesentlichen auf dem Schrottplatz zusammengesammelt. Auch das kann man deutlich erkennen. Wenn man das alles einmal zugrunde legt, dann muss man aber eigentlich schon sagen, dass den Machern da ein durchaus beeindruckendes Werk gelungen ist. Die Tricktechnik ist natürlich unglaublich billig, aber zugleich auch wieder, gemessen am angeblichen Budget, ziemlich beeindruckend. Da hat sich jemand durchaus mit Enthusiasmus und Engagement hinter sein Projekt geklemmt.
Quelle für die eingangs angegebenen Basisinformationen: imdb (Stand: 21.12.2026)